Lebershunt

Unter einem Lebershunt versteht man eine fehlerhafte Verknüpfung von Gefäßen des Verdauungstraktes mit dem großen Blutkreislauf. Stoffe, die eigentlich in der Leber entgiftet werden sollten, gelangen so in den Körper und verursachen meist neurologische Symptome. Man unterscheidet den erworbenen Lebershunt (z.B. durch eine Zirrhose) und den angeborenen Lebershunt. Die neurologischen Symptome treten nach der Fütterung auf und meistens erstmals in einem Alter von 3-4 Monaten. Die Welpen zeigen in der Regel auch ein geringeres Wachstum im Vergleich zu ihren Geschwistern. Der Lebershunt muss operativ behandelt werden.

Um den Welpen für die OP optimal vorzubereiten, ist es anzuraten, zumindest in den Wochen vor der OP bis vier Wochen nach der OP das Futter für den Hund selbst zu kochen.