Diabetes Mellitus (Zuckerkrankheit)

Beim Diabetes Mellitus handelt es sich um eine eingeschränkte Funktionalität des endokrinen (Hormon bildenden) Anteils der Bauchspeicheldrüse. Die Krankheit kann entweder angeboren oder erworben sein, z.B. durch Adipositas. Bei der angeborenen Form wird zu wenig oder kein Insulin von der Bauchspeicheldrüse gebildet. Bei der erworbenen Form wird zunächst zwar noch ausreichend Insulin gebildet, es kann jedoch nicht mehr an den Körperzellen wirken. Bei beiden Formen kommt es in Folge zu einer unzureichenden Aufnahme von Glucose in die Zellen, weswegen die Tiere großen Hunger zeigen und durch die übermäßige Ausscheidung von Glucose über die Nieren, auch vermehrten Harnabsatz. Beide Formen lassen sich diätetisch beeinflussen, der Erworbene im Frühstadium durch strenge Diät sogar heilen.

Bei Diabetes Mellitus sollte auf eine reduzierte Zufuhr von schnell verdaulichen Kohlenhydraten geachtet werden. Da Trockenfutter produktionsbedingt immer einen hohen Anteil an Kohlenhydraten hat, kann eine Fütterung damit schwierig werden. Fertigfutter aus der Dose, Rationen zum selbstzubereiten (RohfütterungKochenVegetarisch oder Vegan) ist die empfehlenswerte Fütterung. Bei Diabetes Mellitus ist auch eine gleichbleibende Ration ratsam , um Schwankungen im Blutzuckerspiegel vorzubeugen. Daher ist von BARF abzuraten, da hier eine sehr abwechslungsreiche Fütterung nötig ist, um den Nährstoffbedarf zu decken.